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Der ehrenwerte Prophet (s.a.s.) teilte uns dies mit: “Wer das Tarāwīḥ Gebet im Ramadan mit Überzeugung verrichtet und dessen Belohnung von Gott erwartet, dessen vergangene Sünden werden vergeben.”  (Buharî, İman, 25, 27; Müslim, Musafi'in, 173, 176; İbn Mace, İkametu's-Salâ, 173; Tirmizî, Savm, 83)

Von den Ḥadīṯ Gelehrten hat an-Nawawīnotiert, dass der ehrenwerte Prophet (s.a.s.) zwar seinen Gefolgsleuten das Beleben der Nächte im Ramadan nicht als verpflichtend aufgetragen hat, aber sie aufgrund des Segens dazu ermuntert hatte und dass darauf basierend die islamischen Gelehrten dies ebenso gehandhabt haben. An-Nawawī erwähnt auch, dass man durch das Tarāwīḥ Gebet die Nächte im Ramadan belebt. In diesem Sinne versteht man den Ausspruch des Propheten (s.a.s.) "Wer den Ramadan belebt" in Form von "Wer durch das Gebet in der Nacht den Ramadan belebt". (en-Nevevî, el-Minhâc, 1924, VI, 39, vd.)

Eine weitere Überlieferung bezieht sich auf den Segen dieser Handlung:

"Allah (c.c.) hat euch zum Fasten verpflichtet. Und ich motiviere euch als meine Sunna zur Tarāwīḥ in den Nächten des Ramadans. Wer das Fasten und das Tarāwīḥ Gebet im Ramadan mit Überzeugung im Herzen verrichtet und dessen Belohnung von Gott erwartet,der wird von seinen Sünden gereinigt, er wird rein wie am Tag seiner Geburt." (İbn Mâce, İkametu's-Salâ, 173; İbn Hanbel, I, 191, 195).

Der ehrenwerte Prophet hat als Vorbeter in einer Nacht des Ramadans das Gebet mit der Gemeinde verrichtet. Als einer der Gefolgsleute fragte ob er denn nicht auch den Rest der Nacht als Vorbeter mit ihnen beten könnte, sagte der ehrenwerte Prophet (s.a.s.), "dass es der Belebung der ganzen Nacht mit Gottesdiensten gleichkommt, wenn man solange betet, bis der Vorbeter das Gebet abschließt." (Ebu Davud, Salat 318; Tirmizi, Savm 81; İbn Mace, İkame 173.)

Es besteht Einheit dabei, "dass mit dem Beleben der Nächte im Ramadan", welches in Überlieferung vorkommt, insbesondere das Tarāwīḥ Gebet gemeint ist. (Ayni, Udetü'l-kari, 9/198; Şerbini, el-İkna, 1/117)

In Anbetracht all dieser Herrlichkeiten ist die Mühe, die man mit dem Tarāwīḥ Gebet auf sich nimmt verschwindend gering.